

Seit Juli 2007 ist Dr. Klaus Lüdcke Tierschutzbeauftragter des Landes Berlin (Bild links). Über seine Tätigkeit im Zeitraum von September 2009 bis Juli 2010 hat Dr. Lüdcke nun einen Tätigkeitsbericht vorgelegt. Diesem Bericht sind informative Anlagen beigefügt, die nicht das Aufgabengebiet des Tierschutzbeauftragten wiedergeben und deren Zahlen im Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin und in den Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämtern der Berliner Stadtbezirke erhoben wurden. Für Tierschützer von besonderer Bedeutung sind eine Auflistung der Hundeauslaufgebiete und der Hundebissstatistik der Jahre 2008 und 2009.

Am 18. und 19. Mai tritt Benjamin A.
Tomkins mit seiner Puppenfamilie im BKA Theater auf. Der Puppenflüsterer ist
Comedian, Bauchredner, 
Heute (25.03.2012) haben Aktivisten des „Bundes gegen
Missbrauch der Tiere e.V. (bmt)“ vor dem Berliner Max-Delbrück-Centrum und dem
Roten Rathaus gegen den geplanten Bau eines neuen Tierversuchslabors
demonstriert. Als Forscher mit blutgetränkten Händen verkleidet forderten die
Tierschützer, dass keine Genehmigung für den Neubau erteilt wird.
Das Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin ist eine der größten tierexperimentellen Einrichtungen Deutschlands. Jetzt plant das Centrum zusätzlich den Neubau eines weiteren riesigen Tierversuchslabors. In dem geplanten „In-Vivo-Pathophysiologielabor“ wollen die Forscher künftig über 64.000 Tiere für Versuchszwecke halten. Damit wäre das Max-Delbrück-Centrum Deutschlands größtes Tierversuchslabor.
Der „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ lehnt den Neubau
entschieden ab. Weitere Informationen HIER
Ein Video von der Aktion finden Sie hier
Machen Sie JETZT bei der Petition mit, diese finden Sie
hier.
(Petition bitte ausdrucken und per Post verschicken - Danke)
Bislang ohne Antwort, unser Schreiben an Klaus Wowereit.


(20.01.2012) Für Tierschützer ein Skandal: "Zoo
Zajac" darf als erste Tierhandlung in Deutschland nun auch Hundewelpen
verkaufen. Nach eigenen Angaben will Norbert Zajac mindestens 1000 Welpen pro
Jahr anbieten, seine Anlage ist für doppelt so viele Tiere angelegt. Tierschützern
kritisieren den Verkauf von jungen Hunden scharf. Zeitungsbericht zum Thema.

(18.11.2011) Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 hatte die ukrainische Regierung als Co-Gastgeber eine beispiellose Vernichtungsaktion gegen herrenlose Hunde gestartet. Nach Recherchen von Tierschützern wurden die Hunde nachts aufgegriffen, nachdem sie mit Futterködern betäubt wurden. Die benommenen Hunde, gefangen in Kartoffelsäcken, sollen in Sammelstellen transportiert und hier in mobilen Krematorien lebend verbrannt worden sein. Weiterlesen
Unterzeichnen Sie die Petition


Vor wenigen Wochen hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ein sogenanntes „Eckpunktepapier“ zur Kaninchenmast vorgelegt. Dieses sollte als Grundlage einer Verordnung dienen, welche für die Kaninchenmast verbindliche Haltungsbedingungen vorschreiben soll.
„Bereits jetzt“, hieß es in dem Anschreiben des Ministeriums an verschiedene Tierschutz-organisationen, „gelten in Deutschland die Regelungen des Tierschutzgesetzes sowie die allgemeinen Regelungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.“ Aufgrund massiver Kritik von vielen Seiten, auch auf Anregung des Bundesrates, solle nun aber darüber hinaus für das Wohlergehen der Kaninchen gesorgt werden.
Diese zynische Einleitung ist für Tierschützer ein Schlag ins Gesicht, finden doch die allgemein gehaltenen Regelungen des Tierschutzgesetzes ohnehin in vielen Sparten des Agrarsektors nur dann Wirkung, wenn keine „Ausnahmeregelungen“ o. Ä. gelten.
Weitere Informationen findne Sie hier.
Der bmt ist offizieller Partner vom Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke".








Tierschutzbündnis fordert Freiheit für die Stadtbären Schnute und Maxi
Die Stadtbären Schnute und Maxi sollen nach Ansicht des Berliner Tierschutzbündnisses schnellstmöglich umgesiedelt werden. Das fordern die im Bündnis vertretenen Organisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT), der Tierschutzverein für Berlin sowie die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg von den Verantwortlichen im Bezirksamt Mitte. Nach Ansicht der Verbände sei die Unterbringung der beiden Braunbärendamen im Bärenzwinger am Köllnischen Park nicht mehr zeitgemäß. 
Tier- und Naturschützer fordern ein Ende der Wildtierhaltung in deutschen Zirkussen
Im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin am 02.09. haben Dr. Jörg Styrie, Bundesvorsitzender Bund gegen Missbrauch der Tiere, Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer Deutscher Tierschutzbund und Dr. Helmut Röscheisen, Generalsekretär Deutscher Naturschutzringes ihre Forderung nach einem Wildtierverbot in Zirkussen bekräftigt.
zur Pressemitteilung (pdf-Datei)

Bundestag lässt erneut Mastkaninchen im Stich
Der Agrarausschuss des Bundestages hat am 7.7.2010 erneut einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, die eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen gefordert hatten.
Zuvor hatte der bmt zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen vor dem Bundestag demonstriert, um auf die völlig tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen aufmerksam zu machen und den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu unterstützen. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ kämpft schon seit langem für die Einführung verbindlicher, artgerechter Haltungsvorschriften und damit die endgültige Abschaffung der tierquälerischen Käfighaltung in der industriellen Kaninchenmast


CDU und FDP lassen Versuchstiere im Stich – Bundesregierung blockiert historische Chance




Wie die dpa am 09.11.2009 berichtet, erhalten die beiden Berliner Stadtbärinnen Maxi und Schnute auch nach dem Protest von Tierschützern kein neues Zuhause. Ein Umzug in einen Bärenpark aus Gründen des Tierschutzes sei nicht zwingend notwendig, heißt es in der jüngsten Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Berliner Grünen im Abgeordnetenhaus. Eine Komfort- Zulage bekommen die Bären auch nicht. Sie werden in ihrem Zwinger im Köllnischen Park weiter um 17.30 Uhr eingeschlossen. Diese Entscheidung habe vor allem Sicherheitsgründe, heißt es in der Stellungnahme. Eine längere Bären-Bewachung im Freigehege sei vom Bezirksamt Mitte nicht zu leisten.
Die Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen fordern den Senat in einem aktuellen Antrag auf, die Gewährung von Landeszuschüssen an den Berliner Zoo und den Berliner Tierpark davon abhängig zu machen, dass sich beide Einrichtungen grundsätzlich bei ihren Nachzuchten an den bestehenden Europäischen Arterhaltungsprogrammen (EEP) beteiligen, dass die Gehegegrößen deutlich erweitert werden und im Gegenzug die Zahl der Tiere mittel- und langfristig deutlich reduziert wird, um die Haltungsbedingungen für die Tiere zu verbessern. Hier gelangen Sie zum Antrag (pdf-Format) vom 02.11.2009.

Künftig ist die private Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Arten in Berlin nicht mehr erlaubt. Dazu wird die Verordnung zum Halten solcher Tiere geändert. Die bisherige Ausnahmemöglichkeit vom Haltungsverbot wird deutlich eingeschränkt. Ausnahmegenehmigungen für die private, nicht gewerbliche Haltung von Tieren, die für den Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften besonders gefährlich sind, dürfen nicht mehr erteilt werden. Unter dieses generelle Verbot fallen u.a. Großkatzen, Bären, Wölfe, Giftschlangen sowie hochgiftige Skorpione und Spinnen.

Mitglieder der "Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen" haben den "Circus Krone" während seines Gastspiels in Berlin drei Tage lang genau beobachtet. Sie haben dabei 700 Fotos geschossen und 20 Videoclips gedreht, die mehrere Verstöße gegen die Zirkusleitlinien dokumentieren. Die Liste der wichtigsten auf Bild und Video festgehaltenen Mängel vom 17. bis zum 19.09.09 umfasst 12 Punkte. Die Video- und Fotodokumente wurden dem Veterinäramt übergeben. Auch der bmt ist Mitglied der Initiative.
Der bmt begrüßt die Ankündigungen des Landestierschutzbeauftragten Lüdcke sowie der Umweltsenatorin Lompscher, sich für ein Auftrittsverbot von Zirkussen einzusetzen, die Wildtiere mit sich führen. Die Senatorin kündigte zudem an, sich für eine Wiedervorlage einer Bundesratsinitiative im Bundestag einsetzen. Der Bundesrat hatte bereits im Jahr 2003 eine so genannte Entschließung gefasst und die Bundesregierung gebeten, das Halten von Tieren wildlebender Arten, und zwar insbesondere von Affen, Elefanten und Großbären, in Zirkusbetrieben - mit entsprechenden Übergangsregelungen für vorhandene Tiere - grundsätzlich zu verbieten.

bmt demonstriert gegen den Baumarktverkauf von Kleintieren
Im Rahmen der großen bmt-Kampagne gegen den Verkauf von Kleintieren in Baumärkten protestierte der Landesverband Berlin am Freitag, den 28. August 2009, vor dem OBI-Baumarkt in Berlin-Reinickendorf.
